Vergessen
Sie alles
was Sie bisher über den
(grausamen) Klang
synthetischer Computermusik gehört haben.
Durch eine neue Technik mit
Klangbibliotheken (Samples) kann heute jeder Computer (und jedes MIDI-Instrument)
erstaunlich wohlklingende Klänge erzeugen, welche zumindest eine
Vorstellung realistischer Instrumente vermitteln. Neben Klangbildern
einzelner Instrumente ist auch die Wiedergabe von Ensembles, oder eines ganzen
Symphonieorchesters - und sogar menschlicher Chorstimmen möglich.
Bei dieser Technik werden bestimmte
Tonfolgen von Profi-Musikern auf ihren Instrumenten
per Mikrofon aufgezeichnet. Diese Klänge
werden danach zu Klangbibliotheken (Samples) verarbeitet.
Mittels spezieller Software können schliesslich Musiknoten eingelesen
und in dem gewünschten Instrumenten-Klang wiedergegeben werden.
Man muss es "nur" noch tun (und
wissen wie) - der Arbeitsaufwand ist allerdings erheblich.
Der
kleine Unterschied
zu anderen Musikseiten
besteht in der höheren - natürlicheren - Audio-Quaität auf dieser Seite.
Andere Angebote verwenden oft das
MIDI-Format, in welchem der Klang (meist elektronische Orgel/Klavier)
durch die computereigene Hard- und Software eingeschränkt ist. Das
genaue, saubere Abnehmen der Töne ist nur schwer möglich und der
Klang wirkt anstrengend.
Die Dateien und CDs dieser Korrepetitions-Seite verwenden dagegen andere Musikformate (WAVE, Mp3,
CDA) in welchen
unterschiedlichste Instrumente unabhängig von den Computer-Systemklängen deutlich
zu hören sind.
Musikinstrumente
Chor- und Gesangs-Fachleute wissen seit Langem,
dass das Vorspielen auf dem Klavier eigentlich ungünstig für die
Gehörbildung ist, weil es der Klangerzeugung der menschlichen Stimme
widerspricht. Dem Singen viel näher kommen Streich- oder
Blasinstrumente, welche neben einem natürlichen Timbre innerhalb der
einzelnen Töne und Phrasen auch anschwellen und abklingen.
Die eigene Stimme wird in den Dateien und
CDs dieser Korrepetitionsseite deutlich hervorgehoben durch solche,
natürlich klingenden Instrumente vorgespielt. Durch den Wechsel der
Instrumente in den einzelnen Werk-Sätzen wird verhindert, dass beim Üben
Langweile entsteht. Die Verwendung von Instrumenten hat zusätzlich den
Vorteil, dass Werke (z.B. die Oratorien von G.F.Händel) in
unterschiedlichen Sprachen geübt werden können.
Die übrigen Chorstimmen
werden (in den meisten Werken) tatsächlich durch menschliche Stimmen
mitgesungen, so
dass beim Üben der Eindruck entsteht, als stünde man mitten in einem
(virtuellen) Chor.
Die Orchesterbegleitung
(Klavierpartitur) wird im Hintergrund vom Klavier (bei Barockmusik
Cembalo) oder anderen Begleitinstrumenten gespielt. Dadurch prägt sich
beim Erlernen der eigenen Stimme die gesamte Harmonie ein und man findet
später die Einsätze (und die richtigen Töne) fast "automatisch".
Auch die Solisten sind - sofern im
Werk vorgesehen - in den Aufnahmen (deutlich abgehoben) zu hören; dadurch
findet der Chorsänger die Anschlüsse mühelos.